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Sucht

 

“Allem kann ich widerstehen, nur der Versuchung nicht.”

- Oscar Wilde -

Beim Stichwort „Sucht“ denken die meisten Menschen zunächst an eine Abhängigkeit von Alkohol oder illegalen Drogen. Aber auch weniger bekannte Formen wie Medikamentenabhängigkeit, Sexsucht, Internetsucht und Spielsucht sind weit verbreitet.

Die Merkmale der Abhängigkeit sind dabei bei allen Süchten recht ähnlich. Es besteht keine vollständige Kontrolle mehr über das Ausmaß des Konsums oder Verhaltens. Die Gedanken kreisen die meiste Zeit des Tages um Dinge, die mit der Sucht im Zusammenhang stehen. Eine längere Zeit ohne das süchtige Verhalten geht einher mit körperlichen, geistigen oder emotionalen Beschwerden (Entzugserscheinungen). Ähnlich wie bei den Essstörungen erfüllen Süchte in der Regel eine Funktion im Rahmen der Emotionsregulation, d. h. angenehme Gefühle (z. B. Freude, Entspannung, Erregung, Stolz) sollen herbeigeführt und/oder unangenehme Gefühle (z. B. Angst, Ärger, Trauer, Minderwertigkeit, Scham) sollen reduziert werden.

Das verhaltenstherapeutische Vorgehen hilft dem Betroffenen, sich unter anderem dieser Funktionen bewusst zu werden und alternative weniger schädliche Formen des Umgangs mit den zugrundeliegenden Problemen und damit verbundenen Gefühlen zu erlernen. Auf diese Weise verliert die Sucht ihre Funktion und der Teufelskreis der Abhängigkeit kann durchbrochen werden.